Roman "Das aureanische Zeitalter I - Flavius Princeps" (Leseprobe)

Das aureanische Zeitalter I (S. 1-3)

Die Morgensonne schob sich zwischen den aufragenden Türmen und Gebäuden von Asaheim gemächlich nach oben und hüllte die riesige Zentralstadt in einen majestätischen Schein. Oben am Himmel flogen zahllose kleine Gleiter und gewaltige Transportraumschiffe langsam über das sich von Horizont zu Horizont erstreckende Häusermeer hinweg und bewegten sich in Richtung des Weltraumbahnhofes am äußersten Ende der Metropole.

Die Zeitrechnung zeigte heute den 02. Mai des Jahres 15289 n. Chr., wenn man den vorgeschichtlichen Kalender der alten Menschheit als Grundlage nahm, und seit nicht weniger als 91 Jahren herrschte Imperator Xanthos der Erhabene, man nannte ihn in seinen jungen Jahren auch „den Schönen“, über die Erde und die ihr tributpflichtigen Kolonieplaneten, welche sich über die naheliegenden Sonnensysteme und den Perseus-Spiralarm der Milchstraße verteilten.

Das von Xanthos dem Erhabenen regierte Imperium auf Terra bezeichnete sich in dieser Zeit stolz als das Goldene Reich und nirgendwo waren die Zeichen menschlicher Technologie und Zivilisation so markant wie hier. Keine andere, von Menschen in den Tiefen des Alls gegründete Kolonie, konnte es mit der Herrlichkeit und Macht dieses Reiches aufnehmen. Denn hier, auf dem blauen Planeten, wo alles seinen Anfang genommen hatte, formte die Menschheit bereits seit Äonen den Boden und hatte ihn inzwischen von einem Kontinent zum anderen mit den strahlenden Zeugnissen ihrer Existenz bedeckt.

Das 16. Jahrtausend, nach alter Zeitrechnung, war in jeder Hinsicht eine Epoche des Aufstiegs und der letzte große Krieg auf Terra, welcher im Osten Ajans und in Vasta stattgefunden und über eine Milliarde Menschenleben gefordert hatte, lag mittlerweile schon fast 1400 Jahre zurück.

Seitdem herrschte, von sporadischen Konflikten an den Reichsgrenzen oder auf einigen Kolonieplaneten abgesehen, Frieden und die Bewohner des Goldenen Reiches widmeten sich mehr denn je den Annehmlichkeiten eines von hoher Technologie geprägten Lebens.

Über 80 Milliarden Menschen bevölkerten die Erde und bewohnten Riesenstädte, welche manchmal halbe Länder bedeckten, bis in die luftigen Höhen des Himmels hinaufragten oder sich sogar bis auf den Boden des Meeres ausdehnten.

Vor 1000 Jahren war der Antrieb für Raumschiffe bereits von den genialen Wissenschaftlern des Goldenen Reiches so sehr verbessert worden, dass inzwischen gewaltige Entfernungen zwischen den Sternen zurückgelegt werden konnten und die Menschheit mit jedem weiteren Jahr tiefer und tiefer in noch unerforschte Regionen der Milchstraße gelangte.

Alles in allem stellte das 16. Jahrtausend einen kulturellen und zivilisatorischen Höhepunkt der menschlichen Entwicklung dar, wie er seit den Zeiten der legendären Imperatoren Nexus Cassar oder Gunther Dron nicht mehr erreicht worden war.

Der stetige Weiteraufstieg des Menschengeschlechtes schien in dieser Zeit keine Grenzen zu kennen und die Schrecken der Vergangenheit waren nicht viel mehr als dunkle, belächelte Mythen aus unaufgeklärten Zeiten, wenn man den gewöhnlichen Bürger des Goldenen Reiches fragte.

So schien die Sonne auf Asaheim und die glückliche Erde hinab, um ihre Strahlen bis in den letzten Winkel einer Welt zu senden, welche sich mit jedem Tag neu am Glanze ihrer eigenen Erhabenheit labte.

(S.  104-106)

Es war am Nachmittag des nächsten Tages. Flavius war gerade aus den Federn gekrochen und hatte sich noch halb verschlafen in seinem Wohnzimmer niedergelassen. Die Feier der letzten Nacht hatte diesmal in einem Medizinkomplex geendet und dem jungen Mann wieder einiges an Energie abverlangt. Nun tastete er gähnend nach der kleinen Einschaltvorrichtung des Simulations-Transmitters, welcher nach einigen Sekunden mit einem leisen Summen hochfuhr.
Augenblicklich landete Flavius auf einem Nachrichtenkanal, wo er sofort mit der neuesten Meldung des Tages konfrontiert wurde.

„Cyril Spex, der Statthalter von Thracan, ist vor etwa sechs Jahren vor seiner Villa in Remay ermordet worden. Diese Meldung erreichte heute Morgen die Behörden von Terra. Einige Stunden nach der Tat waren zwei Männer, Mitglieder der antiterranischen Terrorgruppe UPC, von den örtlichen Sicherheitskräften verhaftet worden, wie der Botschaft aus dem All weiterhin entnommen werden konnte.

Die UPC, welche sich seit Jahren für ein unabhängiges Sternenreich im Proxima Centauri System einsetzt, ist in letzter Zeit wieder aktiver geworden und hat mit der feigen Ermordung von Cyril Spex eine neue Ebene des antiterranischen Terrors beschritten. Die beiden UPC-Mitglieder sind Angehörige der anaureanischen Kaste auf Thracan und stammen aus der Stadt San Favellas.

Imperator Credos Platon reagierte mit Entsetzen auf die Nachricht von der Ermordung des Statthalters und forderte harte Vergeltungsmaßnahmen gegen alle rebellischen Elemente auf Thracan.
Der Senat von Asaheim ist heute in einer Sondersitzung zusammengetreten, um über die Situation im Proxima Centauri System zu beraten…“, erklärte eine hübsche Reporterin und gestikulierte vor Flavius in der Luft herum.
„Leck mich!“, brummte der junge Mann und schaltete den Simulations-Transmitter wieder ab. „Was interessiert mich das verdammte Proxima Centauri System!“

Princeps hielt sich den Kopf und verfluchte einmal mehr seine Neigung zu Drogen und Neurostimulatoren. Irgendein böser Geist hatte sich in den Windungen seines Gehirns festgesetzt und irgendwie konnte er ihn nicht loswerden.

Warum er sich ständig betäuben musste, konnte er sich selbst nicht erklären. Auch seine neue Arbeitstätigkeit hatte ihn noch nicht auf den rechten Weg zurückgebracht. Sie war unfassbar langweilig und seiner Ansicht nach im Endeffekt nutzloser Unsinn.

Jedenfalls hinderten die vielen Rauschmittel Flavius daran, einmal in Ruhe über sich und sein Leben nachzudenken. Doch offenbar war er nicht der Einzige junge Aureaner, der von solchen Problemen gepeinigt wurde. Erging es Lucius und Konsorten denn anders? Sie waren doch ebenso einem puren Nihilismus verfallen, welcher seine ganze Generation wie ein Pilz befallen hatte.

Und während sich Flavius mit seinem verwirrten Ich beschäftigte, begann sich am Horizont der großen Politik langsam ein Unwetter zusammenzubrauen.

(S. 117-120)

Die Atmosphäre wurde immer ungemütlicher und der junge Herr Princeps zunehmend unhöflicher. Nun saß er schon eine Viertelstunde vor diesem Sachbearbeiter, der ihm zu verdeutlichen versuchte, dass das automatisierte Programm, welches derartige Einberufungsbescheide verschickte, so gut wie unfehlbar war.
„Das wird schon seine Richtigkeit haben, Herr Princeps!“, stöhnt der Verwalter.

„Nein, ich habe mich nicht zum Militär gemeldet“, schnauzte Flavius zurück.

„Machen wir es doch einmal anders, Herr Princeps. Fangen wir mit Ihren Basisdaten an“, sagte der Beamte ruhig und öffnete ein holographisches Menü. Dann fuhr er fort und begann damit einige Dinge abzufragen…

Name: Flavius Princeps
Wohnort: Habitatskomplex G-4673, Vanatium-Crax (61)

DNS-Übereinstimmung mit aureanischer Idealnorm nach § 321: 89,6%

Primäre Kastenzugehörigkeit: Aureanische Kaste

Sub-Kastenzugehörigkeit: A-K (8)

Genblocker: Nein

Genetische Verbesserungen oder Implantate: Nein

Mentalist: Nein

Vorstrafen: Nein

Der junge Mann schnaufte und zuckte mit den Achseln. „Was soll dieser ganze Blödsinn?“
„Sind das Ihre Daten, Herr Princeps?“, wollte der Beamte wissen und faltete die Hände.

„Ja, das sind meine Daten! Was hat das mit dem Militärdienst zu tun?“, zischte Flavius.

„Sie sind offiziell zum Militärdienst einberufen worden. Steht hier noch einmal deutlich in den Querverweisen, Herr Princeps. Melden Sie sich am (Datum) in der Militärbasis Voluntas in Tennon. Dazu bekommen Sie in den nächsten Tagen noch einen offiziellen Bescheid, Herr Princeps“, betonte der Verwaltungsmitarbeiter ernst.

Flavius verlor fast die Fassung und für einige Sekunden wusste er überhaupt nicht, was er sagen sollte.

„Was? Was habe ich mit dem Militär zu tun?“, stammelte er verstört.

„Hier steht, dass Sie im Zuge Ihrer Ausbildung zum „Wissenschaftlichen Begleiter für interstellare Forschungsreisen“ ein militärisches Zusatztraining erhalten haben. Ist das richtig, Herr Princeps?“, hakte der Mann nach.

Flavius biss sich auf die Unterlippe und fühlte, wie sein Herz zu hämmern anfing.

„Es ist doch so, nicht wahr?“, bohrte der Beamte nach.

„Ja! Also…also…das war eine Woche mit dem Blaster rumballern und im Freien zelten…sonst nichts…ich bin doch kein Soldat…“, stockte der junge Mann mit sorgenvoller Miene.

„Ich mache es kurz, Herr Princeps! Sie wurden von einem automatisierten Verfahren als Rekrut für die Legion ausgewählt. Wegen dem Zusatz in Ihrer Ausbildungsdatei. Weil dort eben steht, dass Sie ein militärisches Zusatztraining absolviert haben. Zudem sind Sie hier auch als „weltraumtauglich“ aufgeführt“, erklärte der Verwaltungsangestellte noch einmal.

„Aber…?“, brachte Flavius nur heraus.

„Vermutlich werden Sie demnächst zu einem fertigen Legionär ausgebildet und dann nach Proxima Centauri geschickt, um Terras Glorie zu verteidigen“, setzte der Mann nach und sein zynischer Unterton war nicht zu überhören. Offenbar hatte er eine unterschwellige Freude an Flavius` leidendem Gesichtsausdruck.

„Und ein Missverständnis ist wirklich ausgeschlossen?“

„Ja, Herr Princeps! Definitiv!“

„Aber ich will nicht zur Legion und schon gar nicht nach Proxima Centauri! Das kann doch nicht wahr sein!“, jammerte Flavius und hielt sich die Hände vor das Gesicht.

Der Beamte hüstelte leise und sprach dann: „Was das militärische Oberkommando von Ihnen will, kann ich auch nicht genau sagen. Das ist nicht mein Zuständigkeitsbereich. Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte, Herr Princeps. Ich habe hier noch einige Akten zu bearbeiten!“

Der junge Aureaner schlich aus dem Büro heraus und lief kreidebleich über den langen Gang des Verwaltungsgebäudes. Wer ihn erblickte, der konnte unschwer erkennen, dass Flavius das blanke Entsetzen in die Knochen gefahren war.

Er sollte zur Legion? Vielleicht nach Proxima Centauri? Wieder zu den Sternen fliegen? Der junge Mann konnte seinen Schrecken kaum in Worte fassen…

 (S. 246-250)

In den frühen Mittagsstunden des folgenden Tages wurde der Angriff auf San Favellas eingeleitet. Zu diesem Zweck waren bereits sechs Legionen in der Nacht losmarschiert, um sich im Westen der Slumstadt zu formieren. Vier weitere Legionen hatten sich ebenfalls in der Morgendämmerung auf den Weg gemacht, um die Stadt von Osten her einzukreisen.
Die planetaren Streitkräfte des Magnus Shivas, wozu fünf thracanische Legionen und etwa 300000 Mann Hilfstruppen gehörten, legten einen zweiten Belagerungsring um die riesige Slumstadt, deren zusammengezimmerte Hütten und schäbige Wohnblöcke sich über viele Quadratkilometer erstreckten.

Flavius, Kleitos und die 562. Legion waren zunächst im Lager geblieben und sollten später mit Antigrav-Truppentransportern zu ihren Einsatzorten geflogen werden.

Der Angriff auf San Favellas war hervorragend vorbereitet, wobei ein solcher Aufwand, ja die gesamte Aktion, sowohl Aswin Leukos und seinen Soldaten als auch Magnus Shivas zunehmend lächerlicher vorkamen.

Das alles war ein Strafgericht, wobei der Statthalter von Thracan immer wieder betonte, dass die überwiegende Masse der Anaureaner von San Favellas sich in den letzten Jahren ruhig verhalten und nichts mit der UPC zu tun hatte.

Dennoch wünschte der Imperator ein blutiges Exempel und somit gab es keine Diskussionen über die Sinnhaftigkeit dieses Militäreinsatzes.

„Wohin fliegen die uns denn gleich, Kleitos?“, fragte Flavius und seine Stimme hallte dumpf unter dem Visier seines Helms aus gehärtetem Flexstahl wider.

Jarostow deutete auf den kleinen holographischen Bildschirm, welchen sein Kommunikationsbote aufleuchten ließ.

„Wir gehen mit unserer Kohorte durch dieses Planquadrat und arbeiten uns dann weiter nach Norden vor. Liest du eigentlich nie die Befehle? Das ging doch eben an alle Legionäre raus!“, erklärte Kleitos und zog sich ebenfalls seinen Helm auf.

Princpes stieß ein leises, metallisch nachklingendes Schnaufen aus. „Ach, zum Teufel mit diesem ganzen Unsinn. Hauptsache, es ist schnell vorbei. Zenturio Sachs sagt, dass wir den Bewohnern dieser Stadt nur ein wenig Angst einjagen sollen. Dass wir sie alle umbringen sollen, meint Leukos doch hoffentlich nicht ernst!“

„Natürlich ist das ernst gemeint, du Depp! Das ist der offizielle Befehl des Archons, Flavius!“, knurrte Kleitos.

Flavius hielt für einige Minuten inne und gestand sich ein, dass er den Gedanken, in Kürze auf einem richtigen Schlachtfeld zu stehen, bis hier hin erfolgreich verdrängt hatte. Dies war keine Übung im Phalangieren, sondern echter Krieg.

Verstört stand Princeps in seiner Legionärsrüstung mit den breiten Schulterpanzern und den Flexstahlplatten, welche seinen Brustpanzer bildeten, im Lager herum, während neben ihm die erfahrenen Soldaten aufbrachen, um in die Transporter zu steigen.

„Was ist mit dir, Mann?“, wollte Kleitos wissen und klopfte Flavius auf den Helm.

„Nichts! Schon gut!“, antwortete dieser leise.

„Hast du deine Pila im Gepäck?“

„Ja, habe ich!“

„Und die Energiezellen für den Blaster? Bei dir muss ich immer nachfragen, Princeps! Wie eine Mama!“

„Ja, sind auch dabei“, stöhnte der Rekrut aus Vanatium und lehnte sich auf seinen eckigen Legionärsschild, welcher matt und eisern in der aufgehenden Sonne schimmerte.

„Warum soll ich einfach irgendwelche Leute erschießen, die mir nichts getan haben? Das ist doch nicht gerecht!“, schimpfte Flavius jetzt.

Jarostow ließ sein Visier hochfahren, so dass sein Freund dessen ungläubiges Gesicht sehen konnte. Die kantigen Züge des jungen Mannes versteinerten sich.

„Lebst du in einer Traumwelt, Princeps? Was zur Hölle ist denn mit dir los? Das ist ein verdammter Befehl! Ich kann es doch auch nicht ändern. Unsere Kohorte ist gleich dran, also mach dich verdammt nochmal fertig!“, zischte Kleitos.

Plötzlich hörten sie die raue Stimme von Zenturio Sachs hinter sich erschallen. Der brutal wirkende Veteran rannte an ihnen vorbei und der rote Federbusch auf seinem Helm schwankte leicht im Wind, während er sich bewegte.

„Die 9. Kohorte der 562. Legion, zu mir!“, brüllte der Offizier aus voller Kehle und Flavius trottete angewidert in seine Richtung.
Sachs stapfte vor seinen Männern auf und ab und gestikulierte wild herum.
„Dass keiner von euch seine Ausrüstung verschlampt hat, Männer! Ich will keinen sehen, der seinen Blaster auf dem Scheißhaus vergessen hat!“, bellte er.

Die bulligen Berufssoldaten vor ihm stießen ein markiges Lachen aus und sprangen dann auf die Ladeflächen der bereitstehenden Antigrav-Truppentransporter.

Jarostow schleifte den verunsicherten Flavius einfach mit sich und herrschte ihn zwischendurch immer wieder an, wenn er sich wie ein störrischer Esel weigerte, den gepanzerten Kampfgleiter zu betreten.

„Es gibt jetzt kein Zurück mehr! Komm schon oder willst du mit dem Zenturio aneinander geraten!“, schrie der Kamerad.

Nach einer kurzen Pause erhoben sich die Transporter in die Lüfte und jagten mit atemberaubendem Tempo auf die Slumstadt zu. Sie war riesig, wie Flavius erstaunt bemerkte, als er aus einem der Fenster nach unten blickte. Hier und da konnte er schon die ersten Formationen von Soldaten, Panzern und Geschützen erkennen, welche sich am Rand der schmutzigen Metropole versammelten.

Von einem Ende der staubig, rötlichen Ebene erstreckten sich die Häuser und Habitatskomplexe von San Favellas bis zum anderen und Princeps konnte sich ausmalen, dass selbst ganze Kohorten in diesem endlosen Gewirr von Gassen und Straßen verloren gehen konnten.

San Favellas erinnerte irgendwie an eine Stadt in einem Wüstengebiet auf Terra. Im Süden Aricas gab es ähnliche Slumstädte, wie dem jungen Aureaner einfiel. Nach einer kurzen Flugphase gingen die Antigrav-Transporter in den Landeanflug und luden ihre Fracht aus Soldaten hinter einigen großen, bräunlichen Felsen ab.

Flavius klopfte sich den überall vom Wind verteilten Staub von seinem Brustpanzer ab, bis er einsah, dass dies auf Dauer zwecklos war. Nun mussten sie auf weitere Befehle warten.

„Alles klar?“, hörte Princeps seinen Freund Kleitos hinter sich fragen und drehte sich um.

Flavius ließ seinen Visier nach oben fahren und atmete einen Schwall staubiger, stinkender Luft ein, die von der gigantischen Slumstadt herüberwehte.

„Nein! Es ist gar nichts klar, Kleitos!“, murrte der junge Mann und sah seinen Kameraden hilfesuchend an.

Es dauerte keine halbe Stunde mehr, dann erhielt die 9. Kohorte der 562. Legion von Terra den Befehl zum Angriff und die Legionäre bewegten sich langsam und entschlossen auf San Favellas zu.

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